Zunehmende Angriffe gegen Juden in Deutschland


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04.04.2017 | Berlin | Deutschland

Datei:Moschee Wilmersdorf.jpg|thumb|Die Wilmersdorfer Moschee in Berlin stammt aus dem Jahr 1924 und ist die älteste noch bestehende Moschee Deutschlands
Der Antisemitismus ist eine Form des Rassismus, die etwa seit Anfang des 19. Jahrhunderts in Europa auftritt. Die Feindseligkeiten richten sich gegen Juden, Araber und andere Völker aus Vorderasien und Nordafrika. Dass es auch unter diesen genannten Völkern Diskriminierungen gibt, ist keine grundsätzlich neue Erscheinung. Aktuell bahnt sich jedoch ein religiöser Konflikt in Deutschland zwischen den hier lebenden Juden und Muslimen an, der durch politische und rassistische Argumente zusätzlichen Sprengstoff erhält.

Ausgerechnet an einer Berliner Schule, die sich als ?Schule ohne Rassismus ? Schule mit Courage? präsentiert, hatte es vor kurzem einen Vorfall gegeben, der internationales Aufsehen erregte. Josef Schuster vom Zentralrat der Juden in Deutschland kritisiert, dass in vielen Moscheen eine judenfeindliche Stimmung verbreitet werde. Gegenwärtig gibt es in Deutschland mehr als 200 Moscheen und rund 3000 islamische Bethäuser.

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Quellen


* Berlin: Jüdischer Junge verlässt Schule
http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/28212

* "Jude" wieder ein Schimpfwort: Zentralrat der Juden ist alarmiert
http://www.n-tv.de/politik/Zentralrat-der-Juden-ist-alarmiert-article197...

* Antisemitismus an Schulen: "Jude" als Schimpfwort
https://www.tagesschau.de/inland/antisemitismus-119.html

Quelle: Wikinews